14. - 16. September 2018 - 66 km- von Caraz nach Huaraz 3.050 m hoch

 

                                          157 km - von Huaraz nach Chasquitambo - 730 m hoch (Peru)

 

Der Platz in Caraz ist immer voller geworden, nur auf die wir gewartet haben, sind nicht gekommen (Dieter aus Kanada mit Marcela aus Kolumbien). So sind wir dann doch los gefahren. Der Weg war nicht gar so weit - nur 66 km bis Huaraz und dort auf dem Parkplatz standen noch Gary und Siggi. Wir glaubten, sie seien schon weiter. So haben wir nach einem Stadtrundgang und Museumsbesuch noch einen netten Abend miteinander verbringen können. Für heute Abend sind wir dann gleich verabredet, da wir alle weiter gefahren sind. Die Strecke war mal wieder atemberaubend. Die Sonne schien, die Temperaturen stimmten und so haben wir die Fahrt entlang des Rio Santa zur Rechten und der Cordillera Blanca zur Linken vollkommen genossen. Über 3.000 Meter tiefer dann haben wir uns wieder getroffen.

 

Huaraz

unterwegs in den Peruanischen Anden

 

17. September 2018 - 268 km in 4:58 min) - von Chasquitambo nach Lima (Hauptstadt Peru)

Normalerweise meiden wir ja die großen Städte (Lima hat 9 Millionen Einwohner), aber hier machen wir mal eine Ausnahme, da wir von dem tollen Deutschen Club gehört haben. Und so haben wir uns durch den verrückten Verkehr gequält. Das Wichtigste ist HUPEN!!! Am schlimmsten sind die Busse und Kleinbusse, die nehmen sich jede Vorfahrt, kucken nicht einmal, sondern fahren drauf los. Anstrengend. Aber es ging fast nur geradeaus auf der Hauptstraße und so haben wir den Club ohne uns zu verfahren leicht gefunden. Hier mussten wir uns erst einmal bei der Sekretärin mit unserem deutschem Reisepass (nur deutsche Reisende werden aufgenommen) anmelden. Dann fährt ein Sicherheitsbeamter in Caracho mit und bringt uns zu der hinteren Einfahrt des Clubs und wir dürfen auf dem Parkplatz vorm Fußballfeld stehen (sicher verschlossen!) Leider wurden uns nur zwei Nächte bewilligt. So müssen wir morgen eine große Runde durch Lima drehen, um von der riesen Stadt wenigstens etwas zu sehen. Heute haben wir erst einmal alle Annehmlichkeiten des Clubs genossen. Wir haben im Restaurant lecker Kuchen und am Abend Currywurst gegessen. Zwischendurch haben wir das überdachte, beheizte Schwimmbad genutzt. Bis auf den Stellplatz hier hinten und die Toiletten am Fußballfeld ist alles tipp topp in Ordnung und sauber. Wir fühlen uns wohl!

 

 

18.September 2018 - noch Lima (Peru)

Unsere Fahrt in´s Zentrum war wieder recht schwierig. Wir haben uns extra, den im Reiseführer und von anderen Reisenden benannten zentralen Punkt Limas ausgesucht, um vom Taxi dort abgesetzt zu werden. Das erste Taxi ist gleich weiter gefahren, als wir das Ziel benannt hatten und der nächste hat uns zwar einsteigen lassen, aber immer wieder nachgefragt, wo wir hinwollen. Letztendlich hat er uns aber doch nicht richtig abgesetzt. Wir waren zuerst irritiert, weil die Gebäude so gar nicht auf die Beschreibungen passten und dann haben wir uns die zentrale Figur angeschaut und waren uns sicher, wir sind auf dem Plaza San Martin und nicht wie beabsichtigt auf dem Plaza Mayor. Aber kein Problem! 4 oder 5 Häuserblocks weiter war unser wirkliches Ziel. Unterwegs hatten wir sogar noch Zeit auf einen leckeren Kaffee in einem sehr netten Lokal und wir waren immer noch so pünktlich, dass wir uns die prachtvolle Cathedral de Lima (erbaut 1555 und nach mehreren Erdbeben 1746 erneuert) auch von innen anschauen konnten. Die Pracht hat uns geradezu erschlagen. Dann war es aber Zeit, vor dem Regierungspalast Plätze einzunehmen, um die täglich stattfindende Wachablösung zu beobachten. Das war ein „Programm“ von 1 Stunde mit wirklich guter Musik und exaktem Auf- und Abmarschieren der Musiker (teilweise sogar im Stechschritt) sehr lustig anzuschauen. Danach sind wir noch durch die Altstadt gebummelt und haben uns an den schönen Häuserfassaden erfreut. Das Museum, was wir besuchen wollten, war leider wegen Renovierung geschlossen, das nächste über die Geschichte der Sklaven war für uns nicht so interessant, da viel Text (in Spanisch). In der Kirche und Convent „San Francisco“ ist zwar auch ein Museum, aber man durfte nicht fotografieren. Die 1951 dort entdeckten Katakomben wollten wir uns nicht anschauen. Das hatte ich (Marion) schon einmal in Paris - und fand es nur grauenhaft! So hatten wir dann genug Kultur für einen Tag und haben der wunderschönen Altstadt mit ihren unzähligen, sehr schön gestalteten Parks den Rücken gekehrt und den Heimweg angetreten. Drei Taxis haben sich geweigert, uns zum Club zu bringen. Der Vierte aber hat unser Ziel auf schnellstem Weg ohne Probleme angesteuert.

 

19. - 20. September 2018 - 256 km- von Lima zum NationalPark Paracas (Peru)

Auf super klasse ausgebauter Autobahn sind wir heute sehr zügig an unserem nächsten Ziel, dem Nationalpark Paracas angekommen. Eine wunderschöne, traumhafte Wüstenlandschaft hat uns empfangen. Wir dürfen windgeschützt vor der Rangerstation stehen. Wir hören das Meer rauschen und sehen den vielen Seevögeln zu. Der nächste Tag ist für die Park-Erkundung gebucht. Wir sehen wunderschöne Wüsten - und Küstenlandschaften. Sehr viele Seevögel und hören in der Ferne Seelöwen. Es ist ein wunderbar entspannter Ort und wir genießen die Ruhe, die Weite der Landschaft und erfreuen uns der unzähligen Vögel.

 

Tag zwei!

 

21. September 2018 - vom NationalPark Paracas nach Huacachina nahe Ica (Peru)

Nach dem wunderschön erholsamen Tag hatten wir eine stressige Nacht. Die Ranger haben mitten in der Nacht (von 1:30 bis 3:30 Uhr) eine Party mit Gitarrenmusik, falschem Mitsingen und sich anschreien veranstaltet. So sind wir heute nicht so wirklich ausgeschlafen weitergedüst. Unser Ziel ist die Oase bei Ica - Huacachina. Unterwegs, kurz vor unserem Ziel haben wir mal wieder einen richtig guten Supermarkt gefunden. So konnten unsere doch stark reduzierten Vorräte aufgefüllt werden. Ein kleiner Schwatz war auch wieder dran. Sebastian und Mellanie waren gerade fertig mit einkaufen und kamen von dem Ecocamp, wohin wir nun unterwegs sind. Wir denken, sie in Cusco wiederzutreffen, denn auch sie sind auf den Weg dort hin.

 

 

22. - 23. September 2018 - noch in Huacachina (Peru)

Die Hauptattraktion hier in Huacachina ist nicht nur die Oase, die der Legende nach entstand, als eine Heilige Frau ihrem vermissten Liebhaber unzählige Tränen nachweinte. Es war einmal ein sehr mineralhaltiger See, aus einem Andenfluss entsprungen und hier wurde von 1943 an gekurt. Nun hat aber der Tourismus gerade diesen See zerstört und er ist irgendwann trocken geworden. So wird nun Wasser aus dem Nahe gelegenen Ica über Rohre eingespeist. Die Kinder gehen noch leidenschaftlich baden in diesem See - wir können uns beherrschen!. Eine viel bedeutende Attraktion sind die Dünen, die bis zu 100 m Höhe haben und in Peru die Höchsten sind. Hier wird mit unzähligen Buggys durchgejagt und Sandbording betrieben. Der Buggytour konnten wir uns nicht entziehen und haben für zwei Stunden Adrenalin pur ausgestoßen. Wie die Wahnsinnigen rasen die Bergauf- und Bergab. Zwischendurch immer wieder Fotostopps mit überwältigen Ausblicken auf Ica und die Dünen oder auch zum rutschen auf Brettern - den Hang hinab. Das haben wir uns verkniffen. Der Sand ist so schon überall hingeflogen. Die Krönung war dann der Sonnenuntergang und so müsst Ihr mal wieder ein Paar Fotos davon über Euch ergehen lassen!

Heute haben wir der Stadt Ica einen Besuch abgestattet. Irgend etwas offizielles war auf dem Plaza del Armaz wieder los, so dass wir schnellstens zu unserem eigentlichen Ziel, dem Museum geflüchtet sind. Das war sehr interessant, auch weil hier einige Mumien ausgestellt sind, die aus der Nazca-Kultur stammen und bei Grabungen gefunden wurden.

 

Ica und sein Museum

 

26. September 2018 - noch immer in Huacachina (Peru)

 

  Zwangspause

 

Nach 512 Tagen hat es uns doch mal erwischt! Bernd hat fürchterlichen Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Und ich mache zur Zeit eine unfreiwillige Gewaltkur zum Abnehmen durch - Durchfall !!! Wir hoffen, morgen weiter fahren zu können.

 

29. September 2018 - noch immer Huacachina (Peru)

Ein Arztbesuch war gestern dann doch noch nötig. Heute sieht die Welt schon ganz anders aus und eine kleine Dorfrunde war auch schon drin. Morgen wird weiter gefahren!!!

 

29 September 2018 - 150 km von Huacachina nach Nazca (Peru)

 

Noch am Zweifeln, ob wir wirklich am nächsten Morgen weiter reisen, ist uns nach dieser anstrengenden Nacht, wo wir vor Lärm kein Auge zu bekommen haben, die Entscheidung ganz leicht gefallen. Und so ging es weiter. Erst einmal wieder die Vorräte auffüllen und dann ab Richtung Nazca. Hier haben wir zuerst das kleine Museum für Maria Reiche, geboren 1903 in Dresden, besucht. Sie hat über 50 Jahre ihres Lebens für die Erforschung und Konservierung der Nazca-Lines in Peru verbracht. Anfangs von den Peruanern verlacht, wurde bei ihrem Tod 1998 sogar Staatstrauer in Peru angeordnet. Hut ab vor dieser Frau, denn hier zu leben ist nicht gerade ein Zuckerschlecken. Tagsüber brütend heiß und in der Nacht sehr kalt. Aber die Bedeutung der Nazca-Linien sind bis heute ein Mysterium und viele Wissenschaftler haben auch viele Theorien. Fakt ist, sie wurden vor über 1000 Jahren von der Nazca-Kultur (100 n.C. - 600 n.C.) in das Gestein „gekratzt“. Wir haben uns drei dieser „Bilder“ von einem Aussichtsturm angeschaut. Es werden auch Flüge über die Linien angeboten, aber die verkneifen wir uns aus Sicherheitsgründen (hi-hi).

 

 

02. Oktober 2018 - 448 km von Nazca bis vor Abancay - 2.000 m hoch (Peru)

 

  230 km von Abancay nach Cusco - 3.580 m hoch (Peru)

 

Oh je, das war ein Gewaltmarsch! Nicht dass wir es besonders eilig gehabt hätten, aber wir sind gestern bei Zeiten auf die Piste und hatten uns absichtlich ein sehr weites Ziel suchen müssen, da wir wieder in die Berge gefahren sind und annehmbare Schlafplätze früher nur in der Höhe von bis zu 4500 Höhenmetern zu finden waren. Aber das war uns für einen Tag zu hoch - von 600 m bis 4.500 ist für uns einfach zu anstrengend und vernünftiges Schlafen wäre mit Sicherheit nicht möglich. So sind wir gemütlich gefahren und haben die absolut wundervolle Natur genossen. Wir sind stundenlang auf der Hochebene entlang gefahren und haben uns an den vielen Herden von Vikunjas (eine Lama-Art) und den noch süßeren Alpakas erfreut. Es gibt sie also doch noch in Peru! Aber irgendwann ging es dann wieder bergab und wir haben unseren Schlafplatz nach 9 Stunden Fahrt gerade noch so vor dem stock-dunkel-werden erreicht. Leider waren hier die Sanitäranlagen so verschmutzt, bzw. auch unbrauchbar, dass wir am nächsten Morgen doch weiter sind und uns einen Platz ausgesucht hatten, der nicht gar so weit entfernt wäre, aber es war mit Caracho mal wieder kein rankommen. Manchmal ist es wirklich zum verzweifeln. Da bauen die schon mal einen Campingplatz, aber erreichen können die Fußgänger, Fahrräder oder Geländewagen diesen nur. O.k. nichts zu machen. Ging es gleich durch bis Cusco und schauen wir mal, wie wir die schnelle Höhe vertragen.

 

 

04. Oktober 2018 - noch Cusco - 3.580 m hoch (Peru)

 

Wir haben die Höhe gut vertragen. Gestern haben wir einen ganz ruhigen Tag, nur mit lesen und schwatzen verbracht. Die Sonne schien wunderbar und wir konnten gut relaxen. Der Platz ist recht voll mit Menschen aus aller Herren Länder. Zur Zeit stehen wir zwischen einer brasilianischen Familie mit 4 kleinen, sehr lieben Kindern und auf der anderen Seite Polen. Weiterhin sind Bille & Thomas, Andreas & und nun auch Sandra, die gerade aus Deutschland mit Ersatzteilen für ihr Auto angekommen ist und dem Schweizer Tobias, den wir auch aus der Finka Sommerwind kennen, hier auf dem Platz. Auch Kanadia und Amerikaner, die wir schon öfter begegnet sind, stehen auf dem Platz. Also keinesfalls langweilig. Heute sind wir in die 35.000 Seelen Stadt Cusco runter gewandert. Leider war das Wetter mit 14 Grad Nieselregen und keiner Sonne absolut mies für einen Stadtbummel und wir haben uns nur darauf konzentriert, den Besuch Machu Picchus für Morgen vorzubereiten. Wir werden einen Tagestripp machen und am Morgen mit der Train hinfahren und am Abend zurück. Wir haben lange mit uns gerungen, ob wir uns in diesen Touristentrubel begeben sollen. Doch es spricht viel mehr dafür als dagegen. Zum ersten haben wir die Zeit, da wir schneller in Cusco waren, als gedacht, außerdem zählt diese Ruinenstadt zu den neuen sieben Weltwundern und ist auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbe. Wir werden sicher nie wieder in diesen Teil der Welt geraten, so dass wir uns entschlossen haben, uns dieses Weltwunder mit eigenen Augen anzuschauen. Drückt uns mal die Daumen für schönes Wetter!

 

06. Oktober 2018 - noch Cusco - 3.580 m hoch (Peru)

 Ausflug Machu Picchu

 

Wir sind traurig, Niemand hat uns die Daumen gedrückt! Wir hatten den ganzen Tag Sch...Wetter!

Nein-nein - keine Bange. Wir haben trotz Nieselregen unseren Ausflug nach Machu Picchu genossen. Schon die Zugfahrt von 3 1/2 Stunden war sehr kurzweilig und interessant. Wir sind fast ausschließlich am Flussbett entlang gezuckelt, links und rechts die Berge der Anden. Hier schien auch noch die Sonne, aber pünktlich zum Aussteigen fing der fiese Niesel an und hat uns nicht mehr verlassen. Nun ja - schnell die Bustickets gekauft und die Serpentinen hoch zu den Ruinen gekurvt. Machu Picchu (zu deutsch - alter Gipfel) wurde im 15. Jh von den Inkas erbaut. Wir waren beeindruckt von dem guten Zustand dieser Ruinenstadt. Man geht davon aus, dass in ihrer Hochblüte bis zu 1000 Menschen hier gelebt haben. Nach der Eroberung des Inkareiches wurde die Stadt aufgegeben und in Vergessenheit geraten. Erst vor etwas mehr als 100 Jahren wurde sie durch Archäologen wieder entdeckt. Heute ist sie sehr stark touristisch überlaufen, so dass die Besucherzahlen täglich kontengiert sind. Man muss bereits vor dem Besuch ein Ticket erwerben, um die Wunderwelt anschauen zu können. Trotz des Regens sind wir glücklich, doch diese Tour gemacht zu haben und ein weiteres „Weltwunder“ gesehen zu haben. Nach zwei Stunden haben wir den Rückweg in´s Dorf angetreten, haben noch lecker zu Mittag gegessen und uns dann wieder auf den Heimweg mit der Bahn begeben. Hier waren wir ganz erstaunt, dass es, wie im Flieger, Getränke und einen Imbiss umsonst gab. Um 20:45 Uhr waren wir glücklich wieder „zu Hause“.

 

 08. Oktober 2018 - noch Cusco - 3.580 m hoch (Peru)

 Gestern haben wir uns auf gemacht, um den Sonntags-Markt im 30 km entfernten Chinchero aufzusuchen. Außer dem wunderschönen Handwerksmarkt hat das Örtchen nicht viel zu bieten. So sind wir nach dem ausgiebigen Markt-Bummel wieder mit dem Bus zurück nach Cusco gefahren. Hier gab es noch ne Menge Ecken, die wir noch nicht kannten. Heute nun ist schon wieder Feiertag in Peru. Und in der ganzen Stadt ist Trubel und sind Prozessionsumzüge. Es war recht kurzweilig, hier zuzuschauen. Nun aber bereiten wir uns auf unseren 4 Tage - 3 Nächte Ausflug in den Dschungel vor. In der Früh fliegen wir nach Puerto Maldonado, werden dort abgeholt und fahren in den Dschungel von Amazonien. Von der Eco-Lodge aus werden wir dann Ausflüge und Tierbeobachtungen machen. In dieser Zeit werdet Ihr nichts mehr von uns hören, denn es gibt weder Telefon noch Internet, nur Natur Pur zum genießen. Also dann bis zum nächsten Mal!!!

 

09. -  12. Oktober 2018 - Flug nach Puerto Maldonado - "Eco Amazonia Lodge"  ( Peru)

Es war ein unvergesslicher Ausflug. Nur leider müsst Ihr Euch für Fotos und Bericht noch gedulden. Unser Laptop hat die Grätsche gemacht😥. Wir müssen erst einmal einen neuen - passenden finden. Heute ist dieser Versuch schon mal fehlgeschlagen. So wie ein Neuer bereit steht, werden die 500 Bilder gesichtet und wieder eine Auswahl eingestellt. Habt bitte Geduld 😶

09. – 12. Oktober 2018

Wie bereits geschrieben, war unser Ausflug ein tolles Erlebnis. Wir sind mit „Peru Star“, einer uralten Klappermaschine hingeflogen, wurden mit einem netten Bus abgeholt und nach einer Stadtrundfahrt und einem Marktbesuch in die Logde gefahren. Diese ist eine wunderschoene gruene Oase mit vielen Singvoegeln. Unser „Bungalow“ war sehr gross, mit schoenem Bad, allerdings sehr warm am Tage, da es Strom erst ab 17:00 Uhr gab und somit erst dann der Ventilator eingeschaltet werden konnte. Aber Nachts kuehlte es angenehm ab und wir haben geschlafen wie die Babys. Tagsueber haben wir herrliche Wanderungen mit unserem Guide David gemacht. Dazu mussten wir schon sehr frueh aufstehen, da es um 7:00 Uhr bzw. am naechsten Tag bereits um 6:00 Uhr in den Dschungel ging. Dafuer haben wir wunderbare Tierbeobachtungen machen koennen. Alles hat gestimmt und wir hatten eine glueckliche Zeit. Allerdings gestaltete sich der Rueckflug sehr probelmatisch. Von der Logde wurden wir bereits am Vorabend informiert, dass unser Flug von „Star Peru“ gekaenzelt wurde. Oh je – was nun? Aber die Mitarbeiter der Lodge haben sich ruehrend um uns gekuemmert, uns am naechsten Morgen zum Flughafen gefahren und da sich die Fluglinie einen Dreck darum gekuemmert hat, wie die Fluggaeste wieder nach Cusco kommen, haben sie uns wieder in die Stadt gefahren, die Rueckbuchung unseres Geldes veranlasst und im naechsten Reisebuero neue Tickets ausstellen lassen, so dass wir nur mit einer Stunde Verspaetung glúcklich wieder in Cusco gelandet sind. – Noch einmal gut gegangen. Herzlichen Dank der Lodge!!!

15. Oktober 2018 - 276 km von Cusco zum "Tinajani Canyon" - 3.945 m hoch (Peru)

16. Oktober 2018 - 175 km vom Canyon nach Puno - 3.822 m hoch (Peru)

Leider haben wir noch immer nicht den passenden Laptop bekommen, so dass hier wieder nur eine kleine Info über unseren Verbleib erscheint. Der nächste Versuch startet auf unserer nächsten Etappe, in Arequipa. Wir hoffen stark, dort fündig zu werden!😐

17. Oktober 2018 - noch Puno am Titicacasee - 3.822 m hoch (Peru)

Wir haben einen wunderschönen Ausflug auf dem Titikakasee zu den schwimmenden Inseln gemacht. Auch der Wettergott war uns holt.

17. Oktober 2018 – Titicacasee

Auf den schwimmenden Inseln vom Titicacasee leben auf 49 Inseln noch wenige Hundert Indigene der Vólkergruppe der URUS, die insgesamt noch ca. 2000 Menschen umfasst. Sie leben vorwiegend vom Fischfang und heute sehr stark vom Tourismus. Sie fertigen wunderschóne Handarbeiten an, die sie direkt auf ihren Inseln verkaufen. Die Inseln werden vorwiegend von getrocknetem Totora Schilf hergestellt. Auch die Boote und Háuser werden daraus gefertigt. Es war eine lustige Erfahrung, auf diesen doch etwas wackligem Untergrund herumzulaufen.

18. Oktober 2018 - 325 km - von Puno nach Arequipa - 2.300 m hoch (Peru)

Heute sind wir auf verhältnismäßig guter Strasse gut voran gekommen und haben auch noch problemlos unsere Gasflasche gefüllt bekommen. Wir haben den schönen Platz hier bezogen und uns dann erst einmal auf gemacht, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu erhaschen und dann ein vom "Marco Polo" empfohlenes Restaurant aufzusuchen - Volltreffer! Wirklich sehr gut vom Ambiente und vom Speisenangebot samt Qualität her. Morgen geht's dann wieder auf "Laptopjagt"😉

21. Oktober 2018 – noch in Arequipa – 2.300 m hoch (Peru)

Neben dem Einrichten des Leptops haben wir noch einen Stadtbummel gemacht. Die Altstadt von Arequipa gefállt uns sehr gut.

Sie ist sauber und viele Kaffees laden zum Verweilen ein. Unser Hauptanliegen jedoch war der Besuch des Klosters Santa Catalina. Das schliesst unmittelbar an die Altstadt, ist aber eine Stadt in der Stadt. Im Jahre 1579 gegrúndet, beherbergte sie úber viele Jahrhunderte Nonnen aus allen sozialen Schichten. Nach den zerstórerischen Erdbeben von 1958 und 1960 wurde es umfangreich restauriert und 1970 fúr Touristen geóffnet.

22. Oktober 2018 – 385 km - von Arequipa nach Alto Camaira (Peru)

Der aufmerksame Leser wird sicher schon bemerkt haben, dass wir unsere Pláne mal wieder geándert haben. Wir lassen Bolivien aus. In den Bergen hat es nun schon vermehrt angefangen zu regnen. Eigentlich 4 Wochen zu frúh fúr die Regenzeit, aber was hilfts: Das Wetter hált sich nicht immer an den Plan. So haben wir uns entschlossen, nun wieder Richtung Kúste – genauer gesagt, nach Chile zu fahren. Den Zwischen-Úbernachtungs-Platz, den wir ausgesucht haben am Meer, gab es mal wieder nicht, so sind wir noch zwei Stunden weiter Richtung Chilenicher Grenze gefahren. Allerdings bis ganz hin haben wir es nicht mehr geschafft. Die Landschaft war so trist, die Strasse schnurgerade, dass es dermassen einschláfernd war und der Fahrer unbedingt eine Pause brauchte. So haben wir einmal mehr an einer Tankstelle, aber sehr ruhig úbernachtet.

6

Übernachtungsplätze

 

10.)     15.09.2018 Huaraz „Hotel Huascaran“

stehen ohne Anschlüsse auf dem Hotelparkplatz, wir haben für 5,25 € einen Zimmerschlüssel für die (kalte) Dusche und Toilette erhalten, WiFi, recht laut in der Umgebung

 

S 9.51330 W 77.53105

 

 

11.)    16.09.2018 - Chasquitambo „Hotel Tambo des Chaske“

stehen ohne Anschlüsse auf dem Hotelparkplatz, Toiletten o.k., WiFi, Restaurant o.k., ruhig in der Nacht

 

S 10.31715 W 77.62073

 

12.)     17.-18.09.2018 - Lima „Club Germania“

stehen auf dem hinteren Parkplatz (kostenlos), Strom, WiFi nur im vorderen Teil des Clubs, Restaurant mit deutschen und einheimischen Speisen, guter Kuchen, beheiztes Schwimmbad, super saubere Toiletten und heiße Duschen (im unteren Bereich des Clubs)

 

Anmeldung: S 12.13013 W 76.99895

Einfahrt: S 12.12897 W 77.00026

 

13.)    19.09.2018 - Nationalpark Paracas - „Playa Roja - Rangerstation NP Paracas“

freies Stehen ohne Versorgung, leider sind auch die Toiletten geschlossen, wundervolle Natur

 

S 13.89203 W 76.30813

 

 

14.)      21.09.2018 - Huacachina „Eco-Camp“

Strom, super saubere Sanitäranlagen mit heißen Duschen, großer sauberer Pool, Küche, WiFi (recht unzuverlässig), laut

 

S 14.08910 W 75.76382

 

15.)   29.09.2018 - Nazca - „Hotel Fundo San Rafael“

Strom (sehr schwach), hinter dem Hotel auf einem dreckigen Sandplatz, Sanitäranlagen (na-ja) mit kalten Duschen, schwaches WiFi, Pool am Hotel

 

S 14.83806 W 74.94500

 

 

16.)       01.10.2018 - 15 km vor Abancay „Quinta La Huerta"

freies stehen auf der Wiese, Sanitäranlagen nicht zu gebrauchen

 

S 13.84871 W 72.97858

 

17.)      02.10.2018 - Cusco - „Quinta Lala Camping“

Strom (auch für unseren Kühlschrank brauchbar!), Sanitäranlagen mit heißer Dusche, stehen auf einer Wiese oberhalb Cuscos, viele Overlander hier, WiFi unzuverlässig

 

S 13.50581 W 71.98498

 

 

18.) 15.10.2018 - "Tinajani Canyon"

Freies stehen am Museum, Pittoilette, super ruhig, super Aussicht auf den Canyon

 

S 15.01650    W 70.58050

 

19.)   16.10.2018 - Puno " Hostel Casablanca"

Strom, Wasser, saubere Toiletten, warme Duschen, WiFi langsam, weit ausserhalb der Stadt

 

S 15.87591   W 69.92985

20.)    18.10.2018 - Arequipa "Hostel Las Mercedes"

Strom, Wasser, sehr saubere Sanitáranlagen mit heisser Dusche, WiFi nicht sehr zuverlássig, Stehen auf einer gepflegten Wiese, sehr sicher

 

S. 16.40033   W 71.54233

21.)     22.10.2018 – Alto Camaira – "Rapsol Tankstelle"

Freies Stehen ohne Allem

S 17°39‘4‘‘    W 70°53‘43‘‘