22. Februar 2019 – von Uruguay nach BRASILIEN

Ein erneuter Grenzübergang stand an. Diesmal hat es mal wieder länger gedauert. Aber nicht, weil es so schrecklich kompliziert war, sondern weil die Beamten sich sehr viel Zeit gelassen haben. Bei der Ausreise mussten wir lange warten, bis die Beamtin sich bequemt hat und zu ihrem Schalter geschlichen ist. Gut – Stempel drinnen! Dann ging es erst einmal in die „Grenzstadt“ und die ist schon was ganz besonderes, da Uruguay und Brasilien nur durch einer Straße getrennt sind. Auf der einen Seite spanisch und Pesos – auf der anderes Seite portugiesisch und Real. Aber wir haben die Bank auf der brasilianischen Seite gefunden und konnten gleich mal Geld abheben. Mit der Sprache wird es sehr schwer werden. Haben wir uns doch gerade ganz gut im Spanischen zurechtgefunden – und nun portugiesisch. Nun ja – dann ging es aber noch ein paar Kilometer weiter und hier war ein Jüngling zu Gange, der so gar keine Ahnung von ausländischen Fahrzeugen und deren Papieren hatte. Wir haben uns in die Zeit zurück versetzt, als wir und die anderen Beiden Fahrzeuge 3 ½ Stunden an der Grenze in Nicaragua verbracht haben. Aber glücklicher Weise hat er dann eine Fachkraft antelefoniert und wir haben unsere Einreisepapiere für Caracho doch noch bekommen. Wir sind dann nur noch 30 km weiter gefahren und stehen erst einmal dicht am Meer um uns neu zu orientieren.

24. Februar 2019 – 240 km – von Hermenegildo nach Rio Grande (Brasilien)

Also – eigentlich sind wir nicht direkt in Rio Grande, sondern ein paar Kilometer davor, aber es gibt mal wieder keine Ortsbezeichnung. Nachdem wir den Tag gestern noch einmal bei wolkenverhangenem Himmel, aber 30 Grad zum Baden und Stadtbummel (na ja – haben schon besseres gesehen) genutzt haben, sind wir heute nach einer total verregneten Nacht mit viel Gewittern, weiter gefahren. Wir sind hauptsächlich an landwirtschaftlichen Nutzflächen und Rinderherden ohne Ende vorbei gefahren. Ab und zu war mal ein Dörfchen mit 3 Häusern zu sehen und ein landschaftlich wunderschöner Park mit vielen Wasserschweinen (Capybaras). Die sehen lustig aus – wie riesen Meerschweinchen, zu deren Familie sie auch gehören. Es sind die grössten Nagetiere der Welt. Leider hat es stark geregnet, so dass die Bilder nicht gar so gut geworden sind.

25. Februar 2019 – 130 km von Rio Grande zum Lagoa dos Patos (Brasilien)

Rio Grande klingt so toll – war es aber ganz und gar nicht. Wir waren richtig erschrocken, was das für eine gruselige Stadt ist. Jetzt wundert es uns gar nicht, dass es hier keinen Stellplatz für Wohnmobile gibt, hier will auch Niemand hin. Wir haben nur rasch eingekauft, dort Wäsche waschen lassen, Geld abgehoben und sind dann mit der Fähre übergesetzt, um auf der 101 weiter zu fahren. Unterwegs haben wir dann Lars, Yvonne und Alfons aufgegabelt. Sie kamen uns entgegen und hatten den gleichen Campingplatz wie wir auf dem Plan. Allerdings sind sie bereits schon vorbei gefahren. Nun ja hatten sie Glück, dass sie uns getroffen haben und rechtzeitig umkehren konnten. Und wir hatten Glück, dass sie auf dem 2 km  total schlammigen Waldboden mit riesen Pfützen vor uns gefahren sind, damit wir sehen, wie tief das Wasser steht und sie uns nötigenfalls aus der Matsche ziehen können, aber alles ist gut gegangen und wir hatten zusammen einen netten Nachmittag und lustigen Abend. Nach einer sehr ruhigen Nacht sind wir leider sehr früh (4:30 Uhr) geweckt worden mit: Muuuuh – Määääh – Kikeriki – Wauwauwauwau!!! – Leben auf dem Lande!!!

26. Februar 2019 – 240 km – vom Lagoa dos Patos nach Morro Alto (Brasilien)

Am Morgen hiess es dann wieder Abschied nehmen. Bei den Dreien ist der Urlaub fast vorbei und sie treten am Sonntag den Heimflug an. Ihr Auto wird in Montevideo bis zum nächsten Jahr stehen bleiben. Es war schön, Euch noch einmal getroffen zu haben. Wir wünschen Euch alles Gute! Wir sind dann weiter auf der 101, eine super-grotten-schlechte Holperpiste nordwärts gefahren. Wiederum vorbei an vielen Rinderherden, aber auch kleinen Wäldern und Maisfeldern. Gelandet sind wir an einem kleinen See und hier ist so etwas, wie ein Camping-Club. Sehr ordentlich, sehr hübsch, sehr nobel - nur leider ist im Moment das Wetter nicht so toll.

28. Februar 2019 – noch Morro Alto (Brasilien)

Weil uns gestern der Bus in die größere Stadt nach Capao da Canoa nicht mitgenommen hat, wurden wir heute von den sehr netten Campingplatzbetreibern - Maria und Andre - mitgenommen. Aber nicht nur das, sie haben uns auch überall herumgeführt und uns hingebracht, wohin wir wollten. Sehr lieb und wir hatten so einen schönen Tag. Auch haben sie uns angeboten, so lange auf dem Campingplatz zu bleiben, wie wir möchten, ohne nachzahlen zu müssen. Na das Angebot kann man ja nicht ausschlagen, zumal am Samstag eine Karnevalsparty  auf dem Gelände stattfinden wird. Einzig die portugiesische Sprache ist ein Problem – aber mit Google-Übersetzer ging es dann schon, wenn auch sehr anstrengend! Aber die Stadt ist sehr hübsch – doch etwas ganz Anderes, als Rio Grande. Sie hat einen riesen langen Strand, sehr sauber, sehr gepflegt und soll auch der Sicherste in Brasilien sein.

03. Márz 2019 noch Morro Alto (Brasilien)

Eigentlich wollten wir bereits hier weg sein, ABER – es ist zum einen wunderschön hier und zum anderen ist Faschingszeit und das sind hier Feiertage, so dass wir froh sind, irgendwo sicher zu stehen. Die Menschen sind alle so unheimlich nett. Jeder ist interessiert an unserer Reise und wir werden immer wieder auf Deutsch angesprochen. Hier leben sehr viele, deren Ursprung Deutsch ist. Sie wurden zwar zum grössten Teil in Brasilien geboren, aber mit Eltern Deutscher Auswanderer, die ganz offensichtlich die Deutsche Sprache auf ihre Kinder weiter gegeben haben. So wurden wir heute zwei Mal zum Essen eingeladen. Aber nur bei unserem unmittelbaren Nachbar sind wir schwach geworden und haben ein Stück Torte mitgegessen. Die Karnevalveranstaltung gestern war auch sehr lustig. Aber da sie erst um 22:30 Uhr begonnen hat, waren wir bei Zeiten k.o. und haben uns in unser Haus verzogen.

05. März 2019 – 185 km - von Morro Alto nach Gramado (Brasilien)

Irgendwann mussten wir nun aber weiter. Die Zeit läuft! Wir haben nur eine Aufenthaltsgenehmigung für Brasilien von 90 Tagen. Sehr wenig für dieses grosse Land. Im Gegensatz zu dem Zwergenland Uruguay, wo Mann und Auto ein ganzes Jahr bleiben dürften. Auf Empfehlung von Maria und Andre haben wir entgegen unserem Vorhaben, am Meer weiter zu fahren, eine Biege in das Inland gemacht, um den wirklich großartigen Ort Gramado einen Besuch abzustatten. Und wir haben es nicht bereut. Ist ein sehr hübsches Örtchen und erinnert sehr stark an Bayern. Das kommt auch daher, dass hier viele Auswanderer aus Deutschland und Italien leben. Besonders auffallend waren hier die Schokoladen-Geschäfte. Was sonst auf der ganzen Welt die Schuhläden sind, sind eben hier die Confiserien. Jedes 3. Geschäft ist ein Schokoladenladen. Nur leider konnten wir bei 32 Grad keine mitnehmen. Die wäre Suppe geworden (heul-heul).

06. März 2019 – 240 km – von Gramado nach Balneario Arroio do Silva (Brasilien)

Heute Morgen ist es uns doch noch gelungen, süsses Naschwerk von einem der vielen Manufakturen zu ergattern – Mmmm total lecker. Und dann ging es wieder weiter, Richtung Küste. Die Maut-Strassen sind in der Regel in Ordnung, aber die anderen sind mitunter – Tschuldigung – unter aller Sau! Wir sind trotzdem gut voran gekommen, haben die Landschaft links und rechts genossen. Wir sind von 830 Höhenmeter wieder runter auf Null und dabei haben wir viele gesunde Nadelwälder passiert. Im Tal dann wieder das bekannte Bild mit Rinderherden und Feldern. Dies Mal auch etliche Bananenplantagen, wo wir uns dann auch mit den leckeren Bananen eingedeckt haben.

07. März 2019 – 245 km – von Balneario Arroio do Silva nach Florianópolis – OT Canas vieiras - (Brasilien)

Am Abend ging dann ein grauenvolles Gewitter los – mit Regen, dass wir dachten, die Welt geht unter. Aber zur Nacht war wieder Ruhe und wir haben gut geschlafen. Morgens ging unsere Tour dann weiter. Auch nur mit einer Mautstelle waren die Straßenverhältnisse heute einigermaßen annehmbar – außer über Brücken, da haben die Brasilianer so einige Sprungschanzen eingebaut.  Aber Bernd hat alle gut gesehen und vorher abbremsen können. Und dann, 30 km vor dem Ziel haben wir mal wieder etwas erlebt, was wir schon ewig – eigentlich seit Lima (Peru) nicht mehr erlebt haben – STAU - ! Florianópolis (von den Einheimischen kurz Floripa genannt) liegt auf einer Insel und es führt nur eine Straße über das Wasser – Stau vorprogrammiert. Ist mit 430.000 Einwohner auch nicht unbedingt klein. Aber wir haben es irgendwann geschafft und sind auf der Insel noch 25 km weiter gefahren, um an diesen Badeort „Canas vieiras“ zu gelangen.

09. März 2019 – noch Florianópolis – OT Canasvieiras  (Brasilien)

Es ist wirklich sehr schön hier und wir geniessen den wunderschönen Strand, der auch am Wochenende nicht so überlaufen ist. Das Meer ist sauber mit festen Untergrund und sehr mässigem Wellengang. Im Minutentakt laufen Strandverkäufer vorbei, aber keineswegs aufdringlich, bei Flut haben sie ganz schön zu ackern mit ihren Wagen. Wir beschränken uns aber nur auf das „Zuschauen“, obwohl es schon bei manchen Wagen sehr verführerisch riecht. Unsere kulinarischen Genüsse holen wir uns dann aber in dem kleinen Örtchen mit reichlich Restaurants und Eisdielen.

10. März 2019 – 185 km – von Florianópolis nach Blumenau (Brasilien)

Doch es geht weiter heute. Selbst der Himmel hat seine Tore geöffnet und Regen runter geschickt. Da war das Fahren nicht so lustig. Wir sind an recht grosse Städte mit riesen Hochhäusern vorbei gekommen. Die 101 war gut zu befahren, aber dann ging es wieder weg von der Küste und die Strasse wurde sehr schlecht und da die grossen Löcher mit Regenwasser gefüllt waren, musste man schon ziemlich aufpassen. Wir sind jedoch heile gelandet. Allerdings, wo wir stehen wollten – ein deutsches Kulturzentrum – war geschlossen. Wir wissen nicht, ob es daran liegt, dass Sonntag ist oder ob da vielleicht Betriebsferien sind. Nun haben wir erst einmal einen anderen Standort gesucht. Ja gesucht, weil die Koordinaten nicht gestimmt haben – ja manchmal läufts nicht! Nun ja – zwei Mal kreisen und wir haben ihn gefunden. Hier stehen wir sicher. Allerdings konnten wir heute noch keinen Stadtbummel machen, weil der Regen nicht aufgehört hat. Was wir bisher von dem vielversprechenden Ort „Blumenau“ gesehen haben, war gar nicht so toll. Laut Reiseführer hat Hermann Blumenau diesen Ort 1850 gegründet. Hier soll die deutsche Tradition mit Fachwerkhäusern, Schützenvereine und Oktoberfest gepflegt werden. Wir hoffen morgen davon etwas sehen zu können.

Update 11. März 2019 - wir sind umgzogen und stehen nun auf dem Gelände des deutschen Kulturzentrums.

11. März 2019 – noch immer Blumenau (Brasilien)

So – nun kennen wir auch Blumenau in Brasilien. Die Stadt selbst hat uns gar nicht so gut gefallen. Die direkte Altstadt hat zwar so einige hübsche Fachwerkhäuser, aber dazwischen sind immer wieder hässliche Klötzer, die so gar nicht in das Bild passen. Wir haben uns dann das kleine Bier-Museum angeschaut. Bier ist hier überall ein großes Thema. Die eingewanderten Deutschen scheinen alle aus Brauereifamilien zu stammen! Heute dann haben wir das Gelände des „Oktoberfestes“ aufgesucht. Das findet hier jedes Jahr im Oktober statt und ist ein riesen Event. Das Gelände jedoch kann das ganze Jahr hindurch besucht werden. Ist schon lustig und wir haben sogar einige Deutschsprechende Brasilianer getroffen – und das Bier ist wirklich gut!!!

13. März 2019 – 40 km von Blumenau nach Pomerode (Brasilien)

Wieder einmal haben wir uns verabschiedet, diesmal von Josimeri und Ingo. Die guten Seelen des Kulturcentrums. Sie sprechen sehr gut Deutsch und sind beide sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. Weit sind wir dann nicht gekommen. Nur einen Katzensprung – nach Pomerode. Dieses Örtchen mit nur 32.900 Einwohnern gefällt uns wieder ausgesprochen gut. Es ist sehr sauber, hat eine gute Struktur und wurde 1863 von pommerschen Siedlern gegründet. Da noch heute 92 % der Einwohner deutschstämmig sind, ist auch Deutsch die zweite offizielle Sprache, was wir beim Stadtbummel auch gleich feststellen konnten. Viele sprechen sehr gut Deutsch, andere wenigstens die nötigsten Wörter für die Touris. Aber jeder freut sich, wenn von uns auch die Höflichkeitsformen auf Portugiesisch kommen. Ach ja, um die vielen Fragen zu beantworten, wie wir denn nun mit der Sprache hier zurechtkommen: Gut! Viele Wörter sind dem spanischen ähnlich, wenn auch vollkommen anders ausgesprochen, aber wenn wir uns bemühen, verstehen sie uns – oder wir nehmen doch den Google-Translator!

14. März 2019 – 150 km – von Pomerode nach Matinhos (Brasilien)

Nach einer ruhigen, kostenlosen Nacht im Eventpark ging es dann weiter durch Brasilien. Auf dem Weg zum Meer sind wir durch etliche sehr hübsche saubere Orte – kleine und grössere – gekommen. Nur die Straßen waren mal wieder nicht so berauschend, viele Orte heißt auch viele Topas! Nach einer kleinen Fährfahrt sind wir auch schon in unserem anvisierten Ort, direkt am Meer gelandet. Aber nach den wunderschönen Bewertungen von „IOverlander“ waren wir mal wieder recht enttäuscht. Außer der direkte Blick auf das schöne Meer mit dem breiten Sandstrand, stimmt hier gar nichts. Kein Ort, um hier länger zu verweilen!

15. März 2019 – 120 km – von Matinhos nach Curitiba (Brasilien)

Leider kommt man an der Stelle nicht weiter am Meer entlang Richtung Rio de Janeiro. Und da sich der letzte Stellplatz als gruselig herausgestellt hat (direkt neben uns an der Grundstücksgrenze kamen zum Abend immer mehr LKW´s und da liefen die ganze Nacht die Aggregate, was nicht so toll für die Geräuschkulisse – nichts mit Meeresrauschen – oder für unsere Nasen – nichts mit Meeresbriese – war). Da ist es auf jeder Tankstelle angenehmer zu stehen. So sind wir wieder weiter gedüst und schon wieder im Landesinneren gelandet. Wir sind in Curitiba, der 8. Größten Stadt Brasiliens mit 1,8 Millionen Einwohnern angekommen. Aber heute haben wir eine „Aktivitätenpause“ eingelegt und auf dem Bauernhofähnlichen Stellplatz erst einmal nur relaxt.

16. März 2019 – noch Curitiba (Brasilien)

Heute nun haben wir die Stadt unsicher gemacht. Die bekannten Sehenswürdigkeiten liegen leider sehr weit von einander entfernt, so dass wir uns, um wenigstens Einiges zu sehen, mit dem Taxi herumfahren lassen haben. Aber zum Glück sind die Taxipreise nicht sehr hoch, so dass es durchaus machbar ist.

        Botanischer Garten:

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt ist der botanische Garten mit dem Museum im Jugendstil, allerdings gerade in Renovierung. Der Garten selbst ist im französischen Flair gestaltet.

 

Oscar Niemeyer Museum:

2002 eröffnet, nachdem Oscar Niemeyer ( ein weltberühmter brasilianischer Architekt) das Projekt mit 95 Jahren abgeschlossen hat. Die Brasilianer sagen zu diesem Museum AUGE. Und wirklich erscheint es einem wie ein riesiges  Ägyptisches Auge.

Opera de Arame:

Eine aus Stahlrohren und Metallkonstruktion 1992 erbautes Theater. Umgeben ist der Bau fast vollständig von einem kleinen See. Eine sehr interessante Konstruktion. Nach einer Rekonstruktion 2006 hat das Theater eine Kapazität von 1000 Personen.

Historische Altstadt Curitiba:

Na ja – darunter haben wir uns schon etwas anderes vorgestellt. Es sind zwar etliche alte Häuser zu finden, die die Pracht vergangener Jahre erahnen lassen. Allerdings wurden sämtlich Lücken, teilweise mit ziemlich hässlichen Gebäuden verbaut, so dass die schönen Häuser nicht so wirkten.

Parque Barigui:

Ein großer und bei den Einheimischen sehr beliebter Park. Leider fing es an zu regnen und wir konnten nur eine kleine Runde durch diesen hübschen Park machen. Hier wird gerannt, Fahrrad gefahren, spaziert, Sport getrieben. Viele Tiere sind hier zu beobachten.

17. März 2019 – 465 km – von Curitiba nach Bertioga (Brasilien)

 

Das war ein ziemlicher Gewaltritt heute. Aber wir sind der Annahme erlegen, dass Sonntags die Straßen frei wären – aber weit gefehlt: Wir haben uns an zu Hause zurückgerinnert, denn auf der Autobahn 106 waren LKW’s über LKW’s  zwei oder - wenn möglich auch dreispurig! Und auf die Rastplätze ist man auch nicht rauf gekommen, weil alles davon voll stand. Ganz schön heftig. Als wir dann endlich wieder auf die bereits bekannte 101 rauf gefahren sind, war endlich Ruhe, dafür fing ein fürchterlicher Regen an. Nun ja, wir sind aber noch vor dem Dunkelwerden auf dem sehr schönen Stellplatz, fast am Meer angekommen.

 

Übernachtungsplätze

1.)   22.02.2019 – Hermenegildo – „Camping Pachuca“

Strom, kein Trinkwasser, einfache Sanitäranlagen, stehen auf einer grossen Wiese ohne Schattenplätze, schlechtes WiFi

 

S 33.65836    W 53.25031