27. Juni 2020 - von Senec nach Budapest (Ungarn) 238 km

Weiter ging es heute nach Ungarn. Die Fahrt war recht anstrengend, da sich die 238 km mächtig hingezogen haben. Autobahn war sehr löchrig, Stau und noch ein Ende durch Budapest. Aber wir sind glücklich gelandet - und wurden sehr nett vom Inhaber des Campingplatzes mit kaltem Bier begrüsst. Am Nachmittag haben wir uns gleich aufgemacht und sind mit dem Lift auf den Janos-Berg gefahren. Leider war die Aussicht nicht so toll - aber Spass hat es allemal gemacht.

 

28. Juni 2020 - Budapest

Heute nun haben wir uns auf die Socken gemacht und haben Budapest unsicher gemacht. Es war „schön“ warm und darum schon etwas anstrengend. Aber Karin hat sich als wunderbare Stadtführerin erwiesen und hat uns gezielt zu allen Sehenswürdigkeiten geleitet. Budapest gefällt uns sehr gut. Wir hatten das Gefühl, wir sind die einzigen Touristen in der Stadt. Nicht viel los und so hatten wir Glück, alles in äußerster Ruhe anschauen zu können.

 

29. Juni - 02. Juli 2020 Balaton (Ungarn) - 140 km

Weiter geht es zum Balaton. Noch ein schönes Frühstück auf dem „Naturcamping Budapest“ und zwei Stunden später waren wir raus aus Budapest und am Balaton. Der Platz, von Deutschen aus Essen geführt, war sehr angenehm, aber leider nicht direkt am See. So sind wir nach zwei Nächten auf den nächsten Platz gezogen, den wir zufällig auf einer Fahrradtour entdeckt haben. Der Platz ist zwar ne ganze Ecke größer und internationaler, aber wir können aus dem Bett sofort in den See hüpfen (wenn wir das denn wollen). Wettermäßig ist hier so alles drin. Warm - und den nächsten Moment schon wieder Sturm und Regen. Das Baden kommt aber durchaus nicht zu kurz und wir haben unseren Spaß!

 

03. Juli - 05. Juli 2020 noch immer am Balaton (Balatonszemes - Ungarn)

Nun sind die Tage am Balaton schon wieder vorüber. Es ist wirklich sehr schön hier. Der Platz ist zwar riesig, aber Nachts war auf jeden Fall Ruhe und wir haben die Zeit genossen. - Bis auf einen Tag - da hat es schon gleich frühmorgens gestürmt und das hat Millionen von Eintagsfliegen aktiviert. Die wurden vom Sturm dermaßen an unser Knusperhäuschen geschleudert, dass die dem Sturm zugewandte Seite übersät mit grünen Pünktchen zurückgeblieben ist. Am nächsten Tag haben wir eine Fahrradtour nach Balatonlelle gemacht. Ist ein nettes kleines Örtchen. Allerdings fehlt uns auch hier das typisch Ungarische Flair. Der kleine Markt hatte nur allen chinesischen Plunder, den es zu Hause auch gibt. Keine Ungarische Handarbeiten, auf die wir uns gefreut hatten oder aber frisches Obst und Gemüse. ABER: den Wein haben wir durchaus gefunden und auch ausgiebig genossen und uns noch weiter damit eingedeckt. Morgen geht es weiter nach Kroatien!